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Die geheimnisvolle Reise in Google Earth

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Was haben wir gemacht?

Wir wollen eine interaktive Geographiestunde mit dem Tool „Google Earth“ durchführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen unseren Planeten in Bezug auf Mensch-Umwelt-Beziehungen kennenlernen. Dabei sollen sie durch Google Earth spezielle Plätze der Erde entdecken und diese im Nachhinein auch kritisch hinterfragen. Mit Hilfe eines Arbeitsblattes sollen sich die Schülerinnen und Schüler in Google Earth orientieren und selbstständig arbeiten. Nach dem Arbeitsblatt soll eine Diskussion in Bezug auf das Mensch-Umwelt-System gestartet werden.

Was ist besonders gut gelungen?

Besonders gut gelungen ist uns anhand unserer Reise in Google Earth, den SuS Einblicke in die Welt zu gewähren, die sie so vielleicht noch nicht gekannt haben. Über geheimnisvolle Sattelitenbilder wird den SuS die Vielfältigkeit unserer Erde nähergebracht. Von Wüsten, Vulkanen, Inseln und gewaltigen Städten bis hin zu den großen Weltwundern, nehmen wir die Spielenden mit auf eine Reise. Unsere Bilder wurden dabei so ausgewählt, dass sie Orte aus dem Weltall besonders erscheinen lassen. Zusätzlich haben wir darauf geachtet, dass die SuS die Orte mittels Koordinaten ermitteln und weiters, mit Hilfe eines Messinstruments die vorgegebenen Formen auf der Erde auffinden können. Hierbei sind Genauigkeit und gewisse geographische Basics gefragt. Die Himmelsrichtungen und dass die Erde in ein Gradnetz gegliedert ist, sollten die Lernenden schon einmal gehört haben. Auch ist unsere Schnitzeljagd an Spaß und Neugier kaum zu überbieten. Wir haben es geschafft aus einem einfachen Online Tool, ein spannendes Spiel zu entwickeln, dass die Lernenden höchst wahrscheinlich auch ihren Eltern oder Freunden zeigen werden.

Was haben die Schülerinnen und Schüler davon?

Bei unserer geheimnisvollen Reise in Google Earth lernen die SuS in erster Linie Orte kennen, die ihnen noch fremd sind. Es werden Formen, Muster, Farben und Bauweisen präsentiert, die die Vorstellungen der SuS über unsere Erde erweitern. Es werden Länder entdeckt, von denen sie zuvor wahrscheinlich noch nie im Unterricht gehört haben. Durch das Arbeiten in Google Earth erwerben die SuS auch eine gewisse Orientierungskompetenz, welche sie im Geographie Unterricht in weiterer Folge anwenden können. Das Tool „Google Earth“ wirkt auf den ersten Blick vielleicht kompliziert, doch durch unser Spiel wird den Lernenden eine einfache Bedienung vorgestellt. SuS können das Tool somit auch in ihrem weiteren Leben zur Wissenserweiterung oder Reiseplanung verwenden. Ein weiterer Vorteil für die SuS ergibt sich daraus, dass sie die verfälschte Kartendarstellung (in der z.B. Grönland oft extrem groß dargestellt wird) mit Google Earth hinterfragen können und sich selbst ein Bild über die verschiedenen Kontinente und ihre Größe machen können. Wenn wir alle Vorteile von Google Earth und unserem Spiel zusammenfassen, profitieren die SuS am meisten von ihrer Neugier auf Unentdecktes und nicht zu vergessen den Spaß, wenn man einen neuen Ort entdeckt.

Tipps für die Praxis

Für einen reibungslosen Ablauf der Unterrichtseinheit ist es wichtig, dass die Lehrperson zuvor überprüft, ob alle technischen Hilfsmittel funktionieren und mit Google Earth kompatibel sind. Außerdem sollten die grundlegenden Funktionen von Google Earth in einer vorherigen Einheit besprochen und eventuell auch von den Schülerinnen und Schülern ausprobiert werden. So kann ein eigenständiges Arbeiten der Lernenden garantiert werden. Das selbstständige Arbeiten ist eines der fundamentalen Ziele dieser Einheit. Ein weiteres Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Verbindung zwischen Menschen und ihrem Lebensraum verstehen. Deshalb sollte zum Schluss der Einheit, oder auch in der darauffolgenden Unterrichtsstunde, eine Diskussion über die ermittelten Inhalte durchgeführt werden.

  • Alter: 4. Schulstufe, 13/14 Jahre
  • Kosten: Gratis
  • System: https://earth.google.com/web/ – Google Earth
  • Team (Namen): Luca Domaingo, Christopher Kotnig